Am 07. Juli dem Feiertag Tanabata traten wir mit dem Sinfonieorchester der Stadt Kami-machi auf und unterhielten mit einer Pause gute zwei Stunden lang das Konzertpublikum. Nach dem Neujahrskonzert im Januar war dies mein Abschlusskonzert mit diesem Orchester.
Tanabata wird jährlich am 07. Juli in Japan gefeiert, wenn es zu einer bestimmten Sternkonstellation kommt. Dabei werden Wünsche auf Papier geschrieben und an einem Bambuszweig angehangen, in der Hoffnung, dass diese in Erfüllung gehen. Besonders groß wird es Anfang August in Sendai ausgetragen. Einen Vorgeschmack habe ich beim Tohoku Kizuna Festival erlebt.
Das Programm
Bekannt ist der russische Komponist Peter Tschaikowsky (1840-1893) vor allem durch seine Kompositionen der drei Ballette Schwanensee, Dornröschen und der Nussknacker sowie der Oper Eugen Onegin, welche ich mir alle in der Deutschen Oper Berlin angesehen habe. Einzelne Tänze aus dem Nussknacker habe ich damals auch mit einem Freund vierhändig auf dem Klavier gespielt.
Beim Konzert spielten wir das folgende Programm:
- Polonaise aus der Oper „Eugen Onegin“ (op. 24)
- Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll (op. 23)
- Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ in h-Moll (op. 74) – das letzte Werk Tschaikowskys
Nach meiner Ankunft in Japan wurde ich ziemlich schnell Mitglied des Orchesters und habe bereits in diesem Artikel über den Konzertsaal Bach Hall und das Sinfonieorchester berichtet.
Konzertaufnahmen der gespielten Werke
Polonaise aus der Oper „Eugen Onegin“ (op. 24)
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Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll (op. 23)
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Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ in h-Moll (op. 74) - das letzte Werk Tschaikowskys
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